Garten im Hochsommer

Um den Garten auch im Hochsommer bei viel Sonne und wenig Regen ressourcenschonend schön zu gestalten, muss man die richtigen Pflanzen auswählen. Zudem sollte man Regenwasser in Fässern oder Zisternen sammeln und zum Gießen verwenden.

Ich habe ein großes Regenwasserfass aus dem ich mein Wasser zum Gießen hole. Das Fass ist mit einem Gitter versehen, damit Vögel oder anderes Getier nicht ertrinken können. Außerdem ist eine Ausstieghilfe für Insekten angebracht. Beim Wassersammeln sollte man also auch an unsere tierischen Mitbewohner denken.

In den diversen Teichen und auch in meinem Sumpfbeet ist die Gefahr von Algenbildung bei zu viel Sonne ebenfalls ein Problem. Hier hilft einen Teil des Wassers regelmäßig abzuschöpfen und durch frisches Wasser zu ersetzen und bereits gebildete Algen zeitnah abzusammeln. Das abgeschöpfte Wasser kann ebenfalls wieder zum Gießen verwendet werden.

Doch zurück zu den Pflanzen. Es gibt verschiedene trockenheitsliebende Pflanzen, wie zum Beispiel das Eisenkraut, die Blauraute und natürlich jede Art von Sonnenhut oder das Mädchenauge. Fetthennen sind ebenfalls trockenresistent oder auch verschiedene Disteln. Letztere sind für viele Wildbienen und Schmetterlinge sowieso gern gesehene Futterquellen im Garten. Jegliche Art von Bodendeckern helfen den Boden vor dem Austrocknen zu schützen. Hier sind schöne Blühpflanzen zum Beispiel der Mauerpfeffer, Polsterphlox, Hauswurzen und natürlich der Polsterthymian.

In meinen Garten spenden einige größere Pflanzen den kleineren Schatten. Der Sanddorn hilft z.B. Funkien, Herbstanemonen, dem Liebesperlenstrauch und weiteren kleinen Pflanzen. Die großen Fliederbäume, der Bayernkiwi-Strauch, die Hängeweide und die Tulpenmagnolie beschatten ebenfalls.

Die großen Obstbäume spenden zudem dem Rasen und auch unseren Sitzplätzen Schatten.

Also bereits bei der Gartenplanung an die verschiedenen Wetterlagen denken!