Tiere im Garten

Wir alle sollten mithelfen, um unseren tierischen Mitbewohnern im Garten das Leben zu erleichtern.

Nisthilfen für Wildbienen und Vögel gibt es in jedem Baumarkt zu kaufen. Aber Achtung!

Wie bei allem gibt es auch hier große Qualitätsunterschiede. Gerade bei den Nisthilfen für Wildbienen ist die richtige Auswahl entscheidend. Mitunter am besten Nisthilfen aus Hölzern mit Bohrgängen aus geschältem Hartholz wählen. Die Bohrlöcher sollten im Längsholz und nicht im Hirnholz (hier sieht man die Jahresringe) sein. Die Bohrlöcher müssen innen und vorne ganz glatt sein. Das trifft auch auf Nisthilfen mit aufgebohrten Holzstengeln zu. An hervorstehenden Holzfasern können sich die Bienen ihre Flügel verletzen. Am besten etwas Höherwertiges anschaffen, da die Nisthilfen ja für Jahre ungestört im Freien hängen sollen. Oder gleich selber bauen, dann kann man die besten Nistbedingungen schaffen.

Wildbiene

Es gibt aber auch Wildbienen, die im Boden nisten z.B. die Weidensandbiene. Sie bevorzugt offene Sandstellen im Garten. Ich habe ein Sandarium in meinen Garten integriert.

Sandarium

Um die Wildbienen zu fördern, muss im Garten aber ganzjährig ein Nektar- und Pollenangebot bereitgestellt werden. Ich habe bei der Auswahl meiner Blühpflanzen im Garten darauf geachtet, dass möglichst während des ganzen Jahres nektar- und pollenreiche Blumen blühen. Sobald ich feststelle, dass es Lücken zwischen den Blühzeiten gibt, wird sofort nachgebessert.

Mein Igelhaus unter den Johannisbeeren habe ich Euch schon vorgestellt

und die Eichhörnchenhäuser auch.

Für die Vögel habe wir verschiedenen Nistkästen aufgehängt. Mein Mann hat Behausungen für Kohlmeisen gebaut.

Sie benötigen als Höhlenbrüter ein Einflugloch von circa 32 cm.

Blaumeisen bevorzugen ein Einflugloch von circa 28 cm.

Die Stare lieben Nistplätze weit oben, daher ist ihre Behausung auf einer Stange in circa 4 Metern Höhe platziert. Sie brauchen ein Einflugloch von ungefähr 45 cm.

Der Garten- oder Hausrotschwanz braucht eine sogenannte Halbhöhle, hier ist die Vorderseite nur zur Hälfte geschlossen.

Unser Mitbewohner brütet aber oftmals neben der Höhle auf einem Balken im Vorhaus. Damit das Nest nicht runterfällt, haben wir ein Brett vor geschraubt.

Wir hatten noch viel mehr Ideen, die ich Euch beim nächsten Mal vorstelle.

Aber schon mal vorab: Helft alle mit und hängt bis spätestens Beginn des Frühjahres Nisthilfen für unsere tierischen Mitbewohner auf!